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Wer hätte im
Jahr 1450 nach Christus erahnen können, welcher Beliebtheit sich eines Tages ein
Sud aus braunen Bohnen der Kaffeepflanze erfreut. In diesen Jahren kam das
Kaffeetrinken in Arabien auf und gelang im 17. Jahrhundert über Venedig zu uns
nach Europa.
Heute kann man aus den Kaffeesorten Arabicae, Robusta, Excelsa, Stenophylla,
Maragogype und Kopi Luwak seinen persönlichen Favoriten wählen.
Durch spezielle Röstungen, Mischungen oder Veredelungen ergibt sich der Luxus
seinen Gaumen mit immer
neuen Spezialitätenkaffee verwöhnen zu können und von dieser Möglichkeit
machen die Europäer auch fleißig Gebrauch. 6,97 Kilo pro Kopf trinken die
Deutschen jährlich, wobei diese noch deutlich hinter den Finnen liegen, die mit
11,38 Kilo pro Kopf den höchsten Bedarf der Welt für sich verbuchen.
Ob Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato oder die gute, alte Tasse Filterkaffee
überall auf der Welt wird in den frühen Morgenstunden, am Nachmittag zum Kuchen
oder in den Nachtstunden als Muntermacher auf das beliebte Heißgetränk
zurückgegriffen. Wer es gerne etwas hochprozentiger mag, mischt seinen Kaffee
mit Schlagsahne und Rum und erhält einen Pharisäer, oder er flambiert seine
Kaffeespezialität mit Weinbrand,, verfeinert mit Schlagsahne, Vanillezucker und
Schokoladenstreusel und geniest so den Rüdesheimer Kaffee.
Ohne Alkohol sind seit Jahren der starke, süße Mokka (der zusammen mit dem
Ansatz serviert wird) oder der Eiskaffee als gekühlte Variante mit Vanilleeis
echte Klassiker. Aber auch Tütencappuccino und löslicher Kaffee, der zum
Beispiel in der Koffeinfreien Variante in Krankenhäusern eingesetzt wird, sind
aus der Produktpalette nicht wegzudenken.
Als innovativ darf man die große Anzahl von Kaffeepads betrachten, die in extra
dafür hergestellte Maschinen in Einzelportionen aufgebrüht werden. Hier kann der
Verbraucher ganz individuell seine Auszeit vom Alltag zubereiten. |